Fondsmanager-Kommentare Januar 2017

Konjunktur: Europa: solides Wachstum in 2016 - USA: Fed sieht leicht positivere Wachstumsperspektiven

Die europäische Währungsunion kann für das abgelaufene Jahr 2016 auf ein recht solides Wachstum zurückblicken. Mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes im Endquartal von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal verzeichnete sie nach zwei zuvor eher moderaten Quartalszahlen zum Jahresende ein gutes Ergebnis. Für das Gesamtjahr 2016 beläuft sich der Zuwachs auf 1,7 Prozent. Der Ausblick auf das recht junge Jahr 2017 lässt nach dem kräftigen Wachstum zum Jahresende 2016 auf eine Fortsetzung der Konjunkturerholung in der EWU hoffen. Die Stimmungsindikatoren liegen durchweg auf hohem Niveau. Dennoch bleiben für das Jahr 2017 zahlreiche Unsicherheiten bestehen. Die Fed-Funds-Rate blieb im Januar im Zinskorridor von 0,5 bis 0,75 Prozent. Aus dem Pressestatement der Fed kann abgeleitet werden, dass die Fed leicht positive Wachstumsperspektiven und eine höhere Inflation in den kommenden Monaten sieht. Die Währungshüter werden wohl weiter abwarten wollen, welche fiskalpolitischen Maßnahmen der neue Präsident auf den Weg bringt. Hierüber herrscht nach wie vor große Unsicherheit. Je nachdem welche Maßnahmen in den kommenden Wochen und Monaten von der Regierung in Washington umgesetzt werden, könnte es für die Notenbanker notwendig werden, ihren in Aussicht gestellten Zinserhöhungspfad anzupassen.

Aktien: Trump-Rally verliert an Dynamik

Nach der beeindruckenden Trump-Rally hat die Dynamik an den Aktienmärkten zwar etwas nachgelassen, die Indizes bewegen sich zwar weiterhin in der Nähe ihrer mehrmonatigen Höchststände beziehungsweise ihrer All-Time-Highs. Die nackten Fakten sprechen eindeutig für eine mittel- bis langfristige Fortführung des Aktienaufschwungs. Das günstige monetäre Umfeld dürfte anhalten, der globale Wirtschaftsausblick ist stabil und die Erholung der Emerging Markets gewinnt an Fahrt. Zusätzlich stehen die Zeichen für eine stärkere fiskalpolitische Stimulanz, und die tiefen Zinsen bieten für Unternehmen und Staaten ein attraktives Finanzierungsumfeld. Die exportorientierten Werte profitieren zusätzlich vom schwachen Euro. Der stärkere Ruf nach einer Renaissance der Staatsnachfrage könnte ebenfalls noch ins Spiel kommen.

Die Indexstände unterstreichen dieses Bild: Der S&P 500 stieg im Januar um 1,79 Prozent, während der europäische Aktienindex Stoxx 600, welcher die größten, börsennotierten Unternehmen abbildet um 0,31 Prozent verlor. Der deutsche Aktienindex DAX beendete den Monat Januar mit einem Plus von 0,47 Prozent.

 

Performance der Aktien- und Mischfonds:

Der Ve-RI Equities Europe konnte sich im Monat Januar den negativen Entwicklungen des europäischen Aktienmarktes nicht entkoppeln und beendete den Monat mit einem Minus von 1,62 Prozent. Zu den Unternehmen in unserem Fonds, welche sich im Januar am besten entwickelten gehörte die dänische Reederei DFDS (+4,34 %), das deutsche Verlagshaus Axel Springer (+3,01 %) und der Schweizer Flughafenbetreiber Flughafen Zürich (+2,75 %). Zu den größten Verlierern in unserem Portfolio zählten das finnische Mineralölunternehmen Neste (-11,62 %) als auch der italienische Gasnetzbetreiber Snam (-10,07 %) und der französische Flugzeugzulieferer Safran (-8,36 %).

Der Ve-RI Listed Real Estate konnte sich im Monat Januar den negativen Entwicklungen der globalen REIT-Aktien nicht entkoppeln und beendete den Monat mit einem Minus von 1,55 Prozent. Zu den stabilsten Aktien zählten Link Reit (+5,46 %), Investa Office J-REIT (+3,01 %) und CAN Real Estate Investment Trust (+2,51 %). Größte Verlierer in unserem Portfolio waren Gecina (-9,24 %) und GPT Group (-6,96 %).

Der Ve-RI Listed Infrastructure konnte sich im Monat Januar den negativen Entwicklungen der globalen Infrastrukturaktien nicht abkoppeln und beendete den Monat mit einem Minus von 2,08 Prozent. Zu den Gewinnern zählten hier SATS (+8,87 %), Hamburger Hafen (+6,94 %) und CLP Holdings (+6,46 %). Größte Verlierer in unserem Portfolio waren Toho Gas (-11,36 %) und Snam (-10,07 %).

Im Monat Januar wurde der Investitionsgrad im Veri Multi Asset Allocation kontinuierlich von etwa 100 auf 93 Prozent gesenkt. Wir beendeten den Monat Januar mit einem Minus von 0,50 Prozent. Die Investitionsquoten der verschiedenen Assetklassen betrugen zu Ende des Monats: US-Treasuries 14,07 Prozent, Pfandbriefe 15,95 Prozent, europäische Unternehmensanleihen (non financial) 27,21 Prozent, Emerging Markets Bonds 4,69 Prozent, High Yield (Europa) 3,75 Prozent und Aktien (global) 28,15 Prozent, wobei die Aktienquote zum Teil abgesichert wurde.

Der Börsenampel Fonds Global erreichte im Januar eine Performance von 1,10 Prozent, während die Benchmark (90 % MSCI World in USD und 10 % EONIA) mit 2,11 Prozent im Plus lag. Die aktuelle Signallage der Ampel steht auf Grün, der aktuelle Investitionsgrad des Fonds beträgt 90 Prozent. Der durchschnittliche Investitionsgrad lag im Januar bei 98 Prozent. Auf europäischer Seite konnte der DAX 0,47 Prozent erwirtschaften, der EuroStoxx verlor 1,82 Prozent. Die amerikanische Börse, gemessen am S&P, erzielte im Berichtszeitraum eine Performance von 1,79 Prozent, während der Topix mit 0,20 Prozent höher notierte.

Performance der vermögensverwaltenden Fonds:

Der Veri ETF-Dachfonds konnte sich im Januar den mehrheitlich negativen Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten entziehen und beendete den Monat mit einem Plus von rund 0,29 Prozent. Zu Monatsende lag die Aktienquote bei rund 94,70 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf Schwellenländer-Aktien (+2,94 %), ein ETF auf europäische Mid Caps (+0,92 %) und ein ETF auf US-amerikanische Technologieaktien (+0,70 %).

Der Veri ETF-Allocation Defensive konnte sich im Januar nicht den negativen Entwicklungen an den internationalen Rentenmärkten entziehen und beendete den Monat mit einem Minus von rund 0,06 Prozent. Der Investitionsgrad bewegte sich im Monat zwischen rund 98 und rund 105 Prozent. Größte Verlierer in unserem Fonds waren ein ETF auf europäische Unternehmensanleihen (-0,89 %), ein ETF auf deutsche Anleihen (-0,71 %) und ein ETF auf deutsche Pfandbriefe (-0,51 %).

Der Veri ETF-Allocation Dynamic konnte sich im Januar den mehrheitlich negativen Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten entziehen und beendete den Monat mit einem Plus von rund 0,39 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf Schwellenländer-Aktien (+2,94 %), ein ETF auf europäische Mid Caps (+0,92 %) und ein ETF auf US-amerikanische Technologieaktien (+0,70 %).

Der Veri ETF-Allocation Emerging Markets profitiere im Januar von den positiven Entwicklungen an den Schwellenmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 1,99 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf brasilianische Aktien (9,43 %), ein ETF auf polnische Aktien (+7,81 %) und ein ETF auf südkoreanische Aktien (+6,30 %).

Der ETF-PORTFOLIO GLOBAL profitierte im Januar von den positiven Entwicklungen an den Aktienmärkten in den Schwellenländern und beendete den Monat mit einem Plus von rund 1,13 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf brasilianische Aktien (9,43 %), ein ETF auf polnische Aktien (+7,81 %) und ein ETF auf südkoreanische Aktien (+6,30 %).

Der Veri-Safe beendete den Monat Januar mit einem Minus von 0,3 Prozent. Der Investitionsgrad lag am Ende Januar bei 60 Prozent. Die Investitionsquoten der verschiedenen Assetklassen betrugen zu Ende des Monats: Volatilität 10,86 Prozent, Pfandbriefe 19,3 Prozent, Emerging Market Bonds 2,41 Prozent, High Yield 2,41 Prozent und Aktien weltweit 13,27 Prozent.