Unsere Investmentphilosophie

Nur allzu oft fallen Entscheidungen unter zeitlichem oder emotionalem Druck, doch oft ist man im Nachgang mit dem Ergebnis dieser Entscheidungen unzufrieden. Diese Beobachtung haben wir zur zentralen Maxime unserer Anlagepolitik gemacht. Wir haben unseren Anlageentscheidungsprozess daher in ein systematisches Regelwerk übersetzt.

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen" (Nils Bohr). Gleichwohl verwenden viele systematische Investmentansätze, regelmäßig Prognosen für Renditen, Risiken und Korrelationen für unterschiedlichste Anlageklassen und -perioden, oft auch für einzelne Aktien. Modelle, die auf solchen Prognosen aufbauen, schlagen jedoch häufig schon bei kleinen Annahme- beziehungsweise Eingabeänderungen in eine andere Richtung aus.

Kritische Praktiker und Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Anlage ohne Prognose häufig der klarere Ansatz ist. Sogar einfache systematische aber prognosefreie Investmentansätze erzielen gute Renditen bei geringen Risiken. Beispiele für solche Ansätze, die wir für unsere Fonds nutzen, sind unser Trendphasenmodell, Gleichgewichtungsansätze bei Aktien aber auch der Kelly-basierte institutionelle Risk@Work Ansatz unserer Schwestergesellschaft Veritas Institutional GmbH.

Wir sind davon überzeugt, dass systematische, prognosefreie Anlageentscheidungen die Grundlage für langfristige Wertzuwächse schaffen können – unabhängig von Modetrends und emotionalen Einflüssen.