Fondsmanager-Kommentare November 2018

Konjunktur: Keine Erholungstendenz der deutschen Konjunkturdaten

Nach dem Dämpfer im Sommerquartal zeigen die deutschen Konjunkturdaten auch im Herbst keine Erholungstendenz. Die ifo-Umfrage weist für November den dritten Rückgang des Geschäftsklimas in Folge auf, was üblicherweise als eine Bestätigung des Abwärtstrends interpretiert wird. Sowohl bei der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage als auch bei den Erwartungen verschlechterten sich die Umfragewerte. Die deutschen Unternehmer bleiben angesichts der vielfältigen internationalen Risiken skeptisch im Hinblick auf die kommenden Monate. Besonders die Brexit-Hängepartie und die eurokritischen Äußerungen aus Italien haben im November die Stimmung belastet. Allerdings könnten sich die Aussichten zum Jahresende wieder etwas aufhellen. So dürfte die Überwindung der Probleme im Automobilsektor im Zusammenhang mit der neuen Abgasnorm für einen deutlichen Aufholeffekt in der Industrieproduktion sorgen.

Aktien:

Nach fast zehn Jahren des Aufschwungs befinden wir uns in einer späten Phase des Konjunkturzyklus. Die ist kein ideales Umfeld für Aktienanlagen, weil das Gewinnwachstum zurück geht und dem Aktienmarkt damit auch eine niedrige Bewertung zugestanden wird. Zudem bereitet der Handelsstreit der USA mit China, ein möglicher ungeordneter Brexit sowie die Regierung in Italien weiterhin Sorgen.

Die Indexstände unterstreichen dieses Bild: Der S&P 500 stieg im November um 1,79 Prozent, während der europäische Aktienindex Stoxx 600, welcher die größten, börsennotierten Unternehmen abbildet um 0,99 Prozent fiel. Der deutsche Aktienindex DAX beendete den Monat November mit einem Minus von 1,66 Prozent

 


Performance der Aktien- und Mischfonds:

Der Ve-RI Equities Europe (R) konnte sich im Monat November den negativen Entwicklungen des europäischen Aktienmarktes entziehen und beendete den Monat mit einem Plus von 0,88 Prozent. Zu den Unternehmen in unserem Fonds, welche sich im November am besten entwickelten gehörten Orange (+9,70 %) und Tag Immobilien (+5,16 %), sowie Wolters Kluwer (6,30 %). Zu den größten Verlierern in unserem Portfolio zählten Eni Spa (-9,30 %) als auch Legrand SA (-6,30 %) und Total SA (-5,38 %).

Der Ve-RI Listed Infrastructure (R) konnte im Monat November von den positiven Entwicklungen der globalen Infrastrukturaktien partizipieren und beendete den Monat mit einem Plus von 2,19 Prozent. Zu den Gewinnern zählten hier OGE Energy Group (+9,60 %), Enbridge (+8,11 %) und Central Japan Railway (+7,74 %). Zu den größten Verlierern hingegen gehörten EVN AG (-8,81 %), ADP (-7,14 %) und Yuexin Transport Infrastruct (-6,84 %).

Der Ve-RI Listed Real Estate (R) konnte im Monat November von den positiven Entwicklungen der globalen REIT-Aktien partizipieren und beendete den Monat mit einem Plus von 2,32 Prozent. Zu den Gewinnern zählten Capitaland Mall Trust (+8,86 %), Hongkong Land Holdings (+9,97 %), und Allied Properties Real Estate (+6,93 %). Zu den Verlierern gehörten Grand City Properties (-3,17 %), Covivio (-3,04 %) und Goodman Group (-1,25 %).

Der ETF-PORTFOLIO GLOBAL profitierte im November von den positiven Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 3,67 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf indonesische Aktien (+12,77 %), ein ETF auf türkische Aktien (+12,41 %) und ein ETF auf indische Aktien (+10,56 %).

 

Performance der vermögensverwaltenden Fonds:

Der Veri ETF-Allocation Defensive (R) profitierte im November nicht von den positiven Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten und beendete den Monat unverändert. Der Investitionsgrad bewegte sich im Monat zwischen rund 45 und rund 61 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf langläufige US-Staatsanleihen (+1,21 %), ein ETF auf kurzläufige US-Staatsanleihen (+0,32 %) und ein ETF auf deutsche Pfandbriefe (+0,23 %).

Der Veri ETF-Dachfonds (P) profitierte im November von den positiven Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 0,14 Prozent. Zum Monatsende lag die Aktienquote bei rund 27,26 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf US-amerikanische Immobilienaktien (+3,20 %), ein ETF auf einen Metallindex (+1,41 %) und ein ETF auf langläufige US-Staatsanleihen (+1,21 %).

Der Veri ETF-Allocation Dynamic (R) profitierte im November von den positiven Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 1,23 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf den MSCI Emerging Markets (+4,48 %), ein ETF auf US-amerikanische Immobilienaktien (+3,20 %) und ein ETF auf Aktien aus dem pazifischen Raum (+2,95 %).

Der Veri ETF-Allocation Emerging Markets (R) profitierte im November von den positiven Entwicklungen an den Schwellenmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 0,16 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf indonesische Aktien (+12,77 %), ein ETF auf inflationsgeschützte Staatsanleihen aus den Schwellenländern (+2,88 %) und ein ETF auf Staatsanleihen aus den Schwellenländern in Lokalwährung (+2,52 %).

Im Monat November wurde der Investitionsgrad im Veri Multi Asset Allocation (R) sukzessive auf ca. 81,5 Prozent gesenkt. Wir beendeten den Monat November mit einem Minus von 0,28 Prozent. Die Investitionsquoten der verschiedenen Assetklassen betrugen zum Ende des Monats: US-Treasuries 8,01 Prozent, Pfandbriefe 14,78 Prozent, europäische Unternehmensanleihen (non financial) 20,82 Prozent, High Yield (Europa) 5,46 Prozent, Emerging Market Bonds 5,48 Prozent und Aktien (global) 26,91 Prozent, wobei die Aktienquote zum Teil abgesichert wurde.

Der Veri-Safe (A) beendete den Monat November mit einem Minus von 0,21 Prozent.

Der Börsenampel Fonds Global (R) erzielte im November eine Performance von -0,12 Prozent, während die Benchmark (50 % MSCI World EUR Hedged, 20 % MSCI World EUR und 30 % EONIA) bei 0,72 Prozent lag. Das aktuelle Signal der Ampel ist auf ROT, der aktuelle Investitionsgrad des Fonds beträgt 20 Prozent. Der durchschnittliche Investitionsgrad lag im November bei 20 Prozent. Auf europäischer Seite lagen der DAX bei -1,66 Prozent und der EuroStoxx bei -0,76 Prozent. Die amerikanische Börse, gemessen am S&P500 in USD, erzielte im Berichtszeitraum eine Performance von 1,79 Prozent, während der Topix den Monat bei 1,30 Prozent beendete.